Was macht eigentlich ein Jugendfußballtrainer

Jugendfussballtrainer - Fussball-Blog Susanne Amar

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Susanne Amar

Susanne is a German TV-Producer, Author, Coach and founder of the Blog “Gone into the Net”. On planet.training she shares with you her experiences from more than a decade in the world of soccer.

This entry has 1 replies

  1. Danny Grunwald says:

    Hallo Susanne Amar.
    Ich habe mit grossem Intresse Deinen Artikel (Facebook) gelesen. Natürlich auch Deine anderen Erfahrungsberichte. Ich möchte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Danny Grunwald und ich bin Trainer von zwei E Mannschaften (Jahrgang 2007 und 2006). Meine Meinung ist, das man den Kinderfussball , also bis zur D vom Junionrenfussball und Männerfussball trennen sollte. Deswegen möchte ich mich auch nur auf das Kindertraining beziehen mit meinen Erfahrungen. Wenn man schaut wer überhaupt Kindertrainer wird und wer es werden sollte oder lieber nicht. Es ist lediglich ein erweitertes Führungszeugnis notwendig, um mit Kindern zu arbeiten! Das finde ich persönlich nicht gut, wenn nicht sogar sehr bedenklich, wenn ich manchmal Trainer sehe, wie sie mit den Kindern umgehen. Warum bin ich Kindertrainer geworden? Ganz einfach! Weil ich diesen Sport liebe, weil ich selbst Fussballer war und immer noch bin. Weil ich selbst mit 5 Jahren angefangen habe mit diesem Sport und es bis zur Nationalmannschaft geschaft habe. Einen Hauptberuf habe ich natürlich auch. Wie fast alle Trainer, mache ich das Ehrenamtlich. Ich stimme dem Trainer zu, der den Artikel im Tagesspiegel schrieb. Genau aus diesem Grund mache ich das. Weil ich es mit Leidenschaft, Ehrlichkeit und Liebe mache. Wir Kindertrainer gehen eine klare reine Beziehung mit den Kindern ein. Sie zeigen dir sofort, was sie mögen oder nicht. Sie merken sofort, ob du nicht ehrlich bist. Sie spühren, ob du als Trainer hinter ihnen stehst. Wenn du mit diesem Eigenschaften an die Kinder herrantrittst, dann geben sie alles für die Mannschaft, für sich selbst, aber auch für den Trainer.
    Meine Erfahrungen mit den Eltern sind sowohl positiv, wie aber auch sehr negativ. Und das ist leider ein Problem im Kinderfussball. Es geht nur mit den Eltern. Deswegen kann man sich das nicht immer aussuchen, mit welchen Eltern man zusammen arbeitet oder nicht. Ich bevorzuge trotz allem eine transparente Kommunikation und das auch mit meinen Spielern und nicht nur mit den Eltern. Als Trainer muss man auf jeden Fall ein dickes Fell haben und einiges einstecken können. In diesen Momenten denke ich ausschliesslich nur an meine Jungs. Weil sie es Wert sind!!!!
    Noch ein Paar kurze Sätze zu dem besagten Erfolgsdruck seitens des Vereins oder der Eltern oder oder. Meine Aufgabe als Kindertrainer besteht darin, den Jungs und Mädchen das Fussball spielen und nicht das Fussball gewinnen bei zu bringen. Das sind zwei ganz verschiedene Richtungen! Ein kurzer Satz dazu. Wann immer der Sportliche Erfolg einem meiner Spieler in seiner sporlichen Entwicklung im Wege steht, verzichten wir auf den Erfolg! Das bedeutet nichts anderes, als das ich meine Spieler ausbilden möchte und das Gewinnen dabei im Hintergrund steht. Ich möchte damit auch zum Ausdruck bringen, das egal wo man hinschaut, dass Gewinnen im Vordergrund steht! Das kann es nicht sein. Wir legen eine Grundlage in der sportlichen Entwicklung aber auch genauso in der sozialen Entwicklung. Was bedeutet es überhaupt in einer Mannschaft zu spielen, was ist Respekt, Pünktlichkeit, Zusammenhalt u.s.w.
    Das war ein kurzer Beitrag von mir zu Deinem Artikel. Ich wünsche Dir ein tolles Jahr 2017 und vielleicht höre ich ja was von Dir.

    Fussball ist auch Leben Lernen!

    Danny Grunwald

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